Trau keinem Medium
Klar, wir sind alle nicht naiv. Online-Imperien wie Google oder Facebook bergen nicht zu vernachlässigende Gefahren. Sie selbst sind sich dessen sehr wohl bewusst und tun alles (in Form von AGB’s und Konsorten), damit man ihnen im Fall der Fälle nichts anhängen kann.
Nennt mich naiv aber ich glaube nicht, dass diese Firmen ihre AGB’s anpassen, damit sie unser Daten verkaufen können. Es geht unter anderem (Achtung naive Aussage) darum sich gegen die Nutzung von Facebook Daten durch Dritte zu schützen: So geschehen z.B. heute im 10vor10 Beitrag über die Facebook AGB Änderung:
Da zeigt 10vor10 Bilder (öffentliche?) wie sie User auf Facebook einstellen. Ich gehe nicht davon aus, dass SF bei Facebook, geschweige dann bei den betroffenen Personen, nachgefragt hat, ob sie dies dürfen.
Und hier liegt genau der Hund begraben. Als betroffener User könnte ich jetzt auf die Idee kommen, Facebook wegen der Veröffentlichung meiner Bilder im 10vor10 zu verklagen. Durch die aus Sicht von Facebook wasserdichten AGB’s wird das aber kaum möglich sein…
Es ist immer wieder frustrierend, wenn man mal einen vertieften Einblick in eine Thematik hat, zu sehen wie oberflächlich und reisserisch die klassischen Medien soetwas bringen.
PS: Irgendwie würde ich mir auch wünschen, dass sich der Herr Datenschützer mal zu einem solchen Thema etwas differenziert äussert, und nicht seine Berufsneurose pflegt.