Boykottiert @thbenkoe Spaghetti Plausch
Es fing lustig an. Der Blick Journi und A-Blogger Thomas Benkoe wettet eine Spaghetti-Party für alle seine Twitter-Follower gegen einen UBSN-Aktien Kurs von unter 10 Franken. Das war am 16. Juli 2008. Jetzt und heute ist es fast soweit, die Aktie steht bei 10.00 Franken - und es ist nicht mehr lustig. Die UBS hat sich und damit die ganze Schweiz in einen unsäglichen Schlamassel geritten. Too big to fail heisst es und der Bund stützt und weibelt wo er kann. Die UBS hat es nicht verdient verteidigt zu werden, jedenfalls nicht die oberen 100(0)(0) Angestellten. Das Desaster das bei einem Fail der UBS über die Schweiz hereinbrechen würde, ist und bleibt aber - trotz der Schadenfreude - desaströs. Es wird auch hier nicht die Grossen treffen sondern die KMU’s und deren Angestellte. Die Schweiz (Bundesrat, Parlament und das VOLCH) sind schlussendlich alle mitschuldig, dass man die Grossbanken so von der Leine gelassen hat. Es war allen immer bewusst dass das Bankgeheimnis einzig und allein der Steuerhinterziehung dient. Dass das nun im Fall der UBS zum Steuerbetrug ausgeartet ist, ist kein Zufall, wer etwas anderes behauptet ist einfach nur scheinheilig! Wir alle haben davon profitiert (einige durchaus massiv mehr).
Die UBS Aktie wird unter 10 Franken fallen, dass ist wohl nach heute kein Frage. Dass das ein weiteres fatales (letales?) Signal ist, ist klar.
Ich denke anstatt das zu feiern wäre etwas Demut angesagt. Darum rufe ich die Benkoe-Twitter-Spaghetti-Berechtigten dazu auf, proaktiv auf das angebotene Essen zu verzichten, und stattdessen in einem Twitter-Statement Läuterung zu zeigen.
Amen.